Coding-Agenten brauchen den Kontext des ganzen Teams
Claude Code, Codex und Cursor arbeiten gut für eine Person an einem Rechner. Sobald ein Team mit ihnen arbeitet, kennt jeder Agent nur, was seine Person ihm erzählt hat.
Kontext liegt bei der einzelnen Person
Ein Coding-Agent arbeitet mit dem, was in seiner Sitzung steht: mit den Dateien, die er lesen kann, mit Anweisungen aus Dateien wie CLAUDE.md oder AGENTS.md und mit dem Gespräch mit der Person, die ihn gestartet hat. Was in diesem Gespräch entschieden wurde, bleibt meist in der Sitzung. Wer am nächsten Tag den nächsten Agenten startet, beginnt mit denselben Dateien und erklärt die Entscheidungen von gestern noch einmal.
Im Team summiert sich das. Jede Person erklärt ihrem eigenen Agenten denselben Hintergrund, und jeder Agent arbeitet mit einem etwas anderen Bild der Aufgabe.
So teilen Teams heute Kontext
Die meisten Teams nutzen dafür, was ohnehin im Repository und in ihren Tools liegt.
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Anweisungsdateien im Repository
CLAUDE.md für Claude Code und AGENTS.md für Codex, Cursor und andere Agenten halten Konventionen und Hintergrund fest, die jeder Agent zu Beginn liest. Für alles, was zur Codebasis gehört, funktioniert das gut.
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MCP-Server
Das Model Context Protocol verbindet Agenten mit Tools und Datenquellen wie einem Ticketsystem, einem Wiki oder einer Datenbank. Ein Agent schlägt dann selbst nach, soweit die Rechte des Servers reichen.
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Tickets und Pull Requests
Viele Teams schreiben Entscheidungen in ein Issue oder einen Pull Request, damit die nächste Person und der nächste Agent sie finden.
Diese Wege teilen Kontext, den jemand aufgeschrieben hat. Der Kontext aus dem Gespräch selbst, etwa welcher Ansatz verworfen wurde und warum ein Kunde etwas so haben will, landet selten in einer Datei.
Auch die Arbeit der Agenten bleibt in den einzelnen Sitzungen. Wer welchen Agenten was gefragt hat und was dabei herauskam, sieht nur die Person an diesem Rechner.
Kontext gehört dorthin, wo das Team arbeitet
In kiimu arbeiten Agenten in denselben Kanälen wie das Team. Eine Aufgabe beginnt als Nachricht im Kanal, der Agent stellt seine Schritte und Ergebnisse dort ein, und eine Person gibt die Schritte frei, die eine Entscheidung brauchen. Das Gespräch, aus dem die Aufgabe entstanden ist, steht direkt neben der Arbeit.
Skills und Dateien liegen im gemeinsamen Workspace. Ein Skill, den eine Person schreibt, etwa wie das Team einen Pull Request prüft oder ein Angebot aufsetzt, steht allen Menschen und allen Agenten im Team zur Verfügung.
Die Agenten bleiben die, mit denen dein Team schon arbeitet. kiimu bringt eigene Agenten mit und betreibt dazu Claude Code, Codex, Cursor und OpenCode. Für die Inferenz nutzt du deine eigenen Abos und API-Keys oder ab kiimu Pro KI-Credits von kiimu.
Ein erster Schritt
Wenn dein Team schon mit Coding-Agenten arbeitet, nimm eine wiederkehrende Aufgabe, die mehrere Leute an einen Agenten geben. Schreib den Hintergrund dafür einmal auf, als Skill oder in einer gemeinsamen Datei, und lass das ganze Team mit dieser Fassung arbeiten. Dabei zeigt sich schnell, welcher Kontext vorher gefehlt hat.